NaturFreunde Bad Staffelstein e.V.
 

Jahresgeschehen 2024

19.04.2024

Jahreshauptversammlung in Vierzehnheiligen

Starke Vorstandsschaft der NaturFreunde Bad Staffelstein (v.li.): Karin Endres, Frank Wagner, Werner Fischer, Florian Wagner, Steffen Böhm, Tim Wehner, Lukas Endres, Erik Fischer, Johannes Sommer, Peter Endres, Harald Jörig, Fritz Nüßlein, Carolin Nüßlein, Florian Nüßlein, Jochen Hetzel, David Sittig, Jürgen Paul

Am 19.04. trafen wir uns zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Klosterstätte Trunk in Vierzehnheiligen. Fritz begrüßte alle 64 anwesenden Mitglieder recht herzlich und fügte zudem gleich an, dass er nach 21 Jahren Amtszeit als 1. Vorsitzender im Zuge der anstehenden Wahlen das Zepter in jüngere Hände übergeben möchte.
Im weiteren Verlauf der gut besuchten Versammlung wurden die Jahresberichte aus den Bereichen Wintersport, Kinder – und Jugendleitung, Bergsport und die finanzielle Situation des Vereins durch die jeweiligen Verantwortlichen vorgetragen.
Hierbei konnten sich alle Anwesenden einen Überblick über die Vielzahl der Aktivitäten, die das ganze Jahr rund um die Schutzhütte am Kemitzenstein, die Skihütte am Staffelberg oder aber auch in den Alpen durch unsere Trainerinnen und Trainer angeboten werden, verschaffen.
Nach einer kurzen Stärkung wurden die Wahlen in Angriff genommen, was einige größere Veränderungen mit sich brachte.
So wurde Peter Endres, der bisherige 2. Vorstand und Jugendleiter, einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt und die nun frei gewordene Stelle des 2. Vorsitzenden übernahm Florian Nüßlein. Die Kontinuität im Vorstand wurde durch die einstimmige Bestätigung von Steffen Böhm als 1. Kassier und Lukas Endres als Stellv. Kassier gewährleistet. Johannes Sommer übernahm die Stelle des Schriftführers und die Jugendleitung übernehmen nun Isabel Beetz und Lukas Spörl. Weiterhin im Amt sind die Ausschussmitglieder Erik Fischer (Bergsport Sommer), Tim Wehner (Bergsport Winter), Jürgen Paul (Wintersport), die Hüttenwarte Frank Wagner, Werner Fischer und David Sittig, sowie die Beisitzer Jochen Hetzel, Renate Knorr, Florian Wagner, Carolin Nüßlein und Karin Endres. Ein Dank für ihr Engagement für den Verein ergeht an Diana Biskupski, die künftig aus der Vorstandsschaft ausscheidet.
Im Anschluss bedankte sich Peter im Namen aller Mitglieder für den unermüdlichen Einsatz von Fritz in den vergangen 21 Jahren an der Spitze der NaturFreunde Bad Staffelstein. Das überreichte Dankeschön in Form einer eindrucksvollen Holzskulptur zweier sich haltender Hände griff dabei sehr passend den Gründungsspruch der NaturFreunde auf: „Hand in Hand, durch Berg und Land“ - genau so hatte es Fritz im Laufe seiner Amtszeit gehandhabt und sich stets aktiv für und mit den Vereinsmitgliedern für den Verein und seine Belange eingesetzt. „So schlecht scheint er es nicht gemacht zu haben", erklärte Peter, denn der Verein ist seit der Neugründung von 110 auf 430 Mitglieder angewachsen.
Als letzter Höhepunkt des Abends wurden Pia Meixner für 25-jahre Mitgliedschaft, sowie Klaus Dinkel und Werner Fischer für 50 Jahre Treue und Engagement im Verein geehrt.

Der erfolgreiche Generationswechsel im Vorstand unterstreicht die Bedeutung einer nachhaltigen Jugendarbeit für das Fortbestehen von Vereinen und zeigt, dass mit einem Mix aus Erfahrung und neuen Ideen die Zukunft des Vereins gesichert ist.

NF-Kidsfreizeit in Veilbronn

 Für 12 unserer Naturfreunde Kids ging es am Wochenende nach den Osterferien mit dem Zug + Bus in die fränkische Schweiz. Zu Fuß erklommen wir unsere super gelegene Unterkunft, das Naturfreundehaus Veilbronn, in welchem wir unser Lager für die nächsten zwei Nächte aufschlugen. Bei bestem Wetter ließen wir uns das Abendessen in der Sonne bei sommerlichen Temperaturen auf der hauseigenen Terrasse schmecken und beendeten den Abend mit Spielen und einer kurzen Nachtwanderung.

Am Samstag erwartete uns dann das Highlight unserer Fahrt: der Waldklettergarten Veilbronn, der mit seinen 10 verschiedenen Parcours für alle Könnerstufen etwas zu bieten hat. Die Kids kamen voll auf ihre Kosten und wollten gar nicht mehr aufhören. Die zünftige Brotzeit mit Pause wurde dennoch dankbar angenommen, bevor es noch zu einer kleinen Wanderung entlang des Baches im Werntal ging. Geschafft aber glücklich konnten wir auch den zweiten Abend im Freien genießen und lachten Tränen bei einem regen Witzeaustausch.

Der letzte Tag hielt auch noch ein Highlight bereit: Zu Fuß machten wir uns auf zur Binghöhle in Streitberg und erkundeten diese auf den Spuren des 13-Jährigen Konrad Braungart. Nachmittags traten wir schließlich die Heimreise wieder per Zug an und können auf ein gelungenes, ereignisreiches Wochenende zurückblicken - auch uns Betreuern hat es super viel Spaß gemacht!

05.04. - 08.04.2024

Skihochtourenwochenende in den Hohen Tauern

Am Freitag, den 05. April, starteten wir zu fünft, um die Wintersaison mit dem Saisonhöhepunkt zu beenden. Das Wetter war bestens vorhergesagt und auf der Homepage der Kürsinger Hütte wurden top Bedingungen angepriesen. Doch ehe wir in den Gipfelgenuss kommen konnten, stand erst einmal der mühsame Hüttenanstieg durch das Obersulzbachtal an. Wir hatten zuvor schon von anderen Bergsteigern gehört, dass der Zustieg zu einen der Längsten und Mühseligsten gehört. Und das sollte sich tatsächlich bewahrheiten! Gegen neun Uhr machten wir uns vom Parkplatz mit vollem Gepäck und den Skiern auf den Rücken auf den Weg. Die ersten drei Stunden bis zur Postalm blieb das auch so. Erst dann konnten wir unseren Rucksack etwas erleichtern und die Skier und die Skitourenstiefel vom Rücken nehmen. Den restlichen Aufstieg ging es dann endlich mit Fellen unter den Brettern weiter. Nach 1700 hm und stolzen 18 km erreichten wir am späten Nachmittag schließlich unsere Unterkunft für die nächsten Tage – die Kürsinger Hütte.

Am Samstag nahmen wir dann gleich den prominentesten Gipfel des Gebiets in Angriff. Mit dem Sonnenaufgang fuhren wir die Seitenmoräne zum Obersulzbachkees ab. Dort legten wir das Gletscherseil an und stiegen bis zur Venediger Scharte auf. In etwa vier Stunden erreichten wir den Großvenediger. Das Panorama war bei bester Sicht überwältigend. Der Großvenediger ist ja von sehr vielen Gipfeln der Ostalpen zu sehen. Da ist es nicht verwunderlich, dass man auch vom Großvenediger sehr viele Gipfel erblicken kann. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast fuhren wir entlang des Aufstiegwegs wieder über das Obersulbachkees ab. Nach einem kurzen Gegenanstieg erreichten wir nach insgesamt 1400 hm wieder die Kürsinger Hütte.

Auch am Sonntag war noch einmal bestes Wetter vorhergesagt. Deshalb gingen wir wieder bei Sonnenaufgang los. Für diesen Tag haben wir uns den Großen Geiger zum Ziel genommen. Dafür mussten wir zunächst ca. 400 hm zum Obersulzbachsee abfahren. Wir entschieden uns für eine weitere, aber etwas flachere Aufstiegsstrecke zum Großen Geiger über das Maurer Törl. Von dort aus mussten wir auf der Südseite den Hinteren Maurerkeeskopf queren, um schließlich zum Skidepot des Großen Geigers aufzusteigen. Dort legten wir unsere Steigeisen an und erklommen den herrlichen Gipfel. Für die Abfahrt haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Wir fuhren kurz zur Geigerscharte hinab. Dort schnallten wir wieder unsere Skier auf den Rucksack und seilten 40 Meter auf den Gletscher ab. Von dort aus fuhren wir wieder mit den Skiern zum See. Zuletzt mussten wir unsere 400 hm, die wir früh morgens abgefahren sind, wieder zur Hütte aufsteigen. Insgesamt haben wir an diesen Tag 1800 hm zurückgelegt. Geschafft, aber glücklich, haben wir uns auf der Kürsinger Hütte für den letzten Tag gestärkt.

Da uns am Montag die Heimreise und der lange Anstieg bevorstand, nahmen wir uns nicht mehr allzu viel vor. Wir entschieden uns für die nahegelegene Bachmayerspitze, die wir nach etwa zwei Stunden und 600 hm später erreichten. Von dort aus fuhren wir mit den Skiern zur Postalm hinab. Dort hatten wir Glück. Vom Wirt der Kürsinger Hütte ist ein Hüttentaxi eingerichtet, das einen in das Tal shuttelt. Wegen der langen Heimreise haben wir uns dazu entschieden mit dem Taxi ins Tal zu fahren und uns den mühseligen Abstieg zu Fuß zu ersparen.

Das Wochenende war ein richtiges Highlight. Wir hatten bestes Wetter und gute Schneeverhältnisse. Die namhaften Gipfel und der herrliche Ausblick bescherte uns eine unvergessliche Zeit!

 02.02. - 04.02.2024

Leichte Skitouren an der Rastkogelhütte

 Am Freitag sind wir (5 Teilnehmer) bei leichtem Schneefall zur Rastkogelhütte aufgestiegen. Dort angekommen stärkten wir uns mit einer warmen Kaspressknödelsuppe oder einem Kaiserschmarrn um am Nachmittag noch zum Kraxentrager aufzusteigen.

Am Samstag hatten wir uns den Rastkogel als Tagesziel vorgenommen. Dieser ist nicht nur der höchste Gipfel der umliegenden Berge, sondern auch einer der anspruchsvollsten Ziele. Bei bestem Sonnenschein und angenehmen, aber ungewöhnlich warmen, Temperaturen konnten wir die erste Spur in den Neuschnee ziehen.

Am Sonntag sind wir über das Sidanjoch in Richtung des Rosskopfes aufgestiegen um von dort in Richtung Sidanalm abzufahren. Leider wurde der Schnee aufgrund der milden Temperaturen schon etwas weich. Daher wurden wir noch einmal konditionell gefordert. Das brachte der Stimmung jedoch keinen Abbruch, da alle noch die schöne Abfahrt vom Vortag im Kopf hatten, bei der wir unsere Linien im frischen Pulverschnee ziehen konnten.

12.01. - 15.01.2024

Skitourenwochenende in den Loferer Steinbergen

Am Freitag, den 12.01.2024, ging es für uns nach Sankt Martin bei Lofer in den Loferer Stein-bergen. Den Freitag nutzten wir als Reisetag. Am Nachmittag bezogen wir unsere Zimmer und am Abend trafen wir uns gemeinsam im Gasthof Post, um den nächsten Tag zu besprechen.

Die Tourengeher machten sich am Samstag bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Pürzlbach. Von dort aus ging es das Tal in Richtung Osten zu der Kallbrunnalm, um letztlich auf dem Kuhkranz zu steigen, unserem ersten Gipfel des Wochenendes. Da dieses Jahr zum ersten Mal unsere Familien mit dabei waren, gab es auch immer eine Alternative zur Skitour. Die Nicht-Tourengeher fuhren am Samstag nach Lofer und wanderten ein Stück entlang der Saalach. Bei einer Einkehr bei Antonia stärkten wir uns bei Kaiserschmarrn, um anschließend wieder zu den Fahrzeugen zurückzukehren.

Am Sonntag hatten wir wieder Glück mit dem Wetter. Die Sonne strahlte wieder. Vom Hin-terthal starteten die Tourengeher, um das Seehorn zu besteigen. Zunächst ging es 400 hm eine Forststraße entlang, um an den Fuß des Berges zu gelangen. 1000 hm später standen wir schließlich am Gipfel. Leider wehte es dort so stark, dass wir das herrliche Panorama auf die Berchtesgadener Alpen gar nicht richtig genießen konnten. Als Alternative ging es am Sonntag zum Pillersee. Dieser wurde mit den Kinderwagen umrundet und bei der Forellen-ranch eingekehrt.

Am Montag wurden die Fahrzeuge früh morgens gepackt. Anschließend fuhren wir ins nahe gelegene Heutal. Diesmal hatten wir leichten Schneefall bei nebligen Verhältnissen. Wir gingen dort ein wenig Spazieren, um am frühen Vormittag wieder den Heimweg anzutreten.